MusikKlavier · erste Begegnung mit Musik

Es begann nicht im Unterricht.

Es begann mit einem Video, einem unerreichbar wirkenden Stück und dem Gefühl: Das will ich auch.

Die Geschichte
01

um 2017

Der Auslöser

Ein Video.
Ein gespartes Keyboard.

Ich sah Lionel Yu von MusicalBasics Chopins Revolutionsetüde spielen. Die Wucht, die Geschwindigkeit, die Bewegung – plötzlich war Musik etwas, das ich selbst machen wollte.

Von meinem Ersparten kaufte ich ein kleines Keyboard. Darauf spielte ich zunächst gefühlt Tag und Nacht.

Das Video von MusicalBasics ansehen
Kein Lehrer

Hören. Suchen.
Noch einmal.

01 / Gehör

Nachspielen

Töne finden, vergleichen und so lange wiederholen, bis aus Suchen Musik wurde.

02 / YouTube

Synthesia

Fallende Balken statt klassischem Unterricht: Tutorials zeigten, welche Taste als Nächstes kommt.

03 / Schule

Jede Pause

Wenn andere Pause machten, ging ich in den Musiksaal und spielte dort weiter.

Notenausschnitt aus Chopins Revolutionsetüde, Opus 10 Nr. 12.
Revolutionsetüde · Frédéric Chopin · Op. 10 Nr. 12
Das große Ziel

Noch
nicht.

Bis heute kann ich die Revolutionsetüde nicht spielen. Und trotzdem ist sie vielleicht das wichtigste Stück meines musikalischen Weges: nicht als Ergebnis, sondern als Anfang.

Ein spielerisches Rechenmodell

Wie viele Stunden sind daraus geworden?

Zieh durch die Jahre. Angenommen, es waren im Durchschnitt zwei Stunden Klavier pro Woche – manchmal viel mehr, manchmal gar nicht.

Alter23,8
geschätzte Stunden914

Rechenmodell mit durchschnittlich zwei Stunden pro Woche. Die Wirklichkeit war ungleichmäßiger: am Anfang oft Tag und Nacht, später manchmal deutlich weniger.

Was daraus entstand

Das Keyboard war klein.
Die Tür dahinter nicht.